Menschenfischer

"Menschenfischer" - was für ein eigenartiger Name!
Wir wollen uns doch frei im Meer des Lebens bewegen und nicht gefischt werden. Aber empfinden wir nicht manchmal, dass wir wie ziellos herum schwimmen - ohne deutliche Wegweiser? Oder dass wir in ein dunkles, sumpfiges Loch geraten sind - ein Loch von Elend und Not an Leib und Seele? Oder dass wir getrieben sind, mitgerissen von einer wilden Strömung, von einem Zwang oder einer verborgenen Sucht?
Darum hat Jesus ein paar Fischer von den Netzen weggerufen und ihnen den Auftrag gegeben, Menschen zu fischen - UND SIE IN GOTTES GEGENWART ZU ZIEHEN, WO SIE HILFE, WEGWEISUNG, FESTEN HALT EMPFANGEN UND HEIL WERDEN. - Kommen Sie doch einmal in einen Gottesdienst! Gottes Hand ist ausgestreckt.

Wir sind evangelisch

"Evangelium" heisst frohe Botschaft. Sie soll in ihrer ganzen Fülle unser Fundament sein, ungeschmälert durch historisch-kritische Theologie, unverfälscht durch wuchernde Zusätze kirchlicher Tradition.
In der Bibel ist sie aufgezeichnet für alle Zeit. Wir vertrauen ihr als Wort Gottes und als unvergänglichem Massstab. Allen, die auf demselben Boden stehen und Jesus Christus als Erlöser und Herrn bekennen, sind wir im Glauben als Geschwister verbunden, wo und wie immer der Herr sie in seiner weltweiten Gemeinde angefügt hat und braucht.

Warum wir mit etwas Neuem angefangen haben

In unserer Zeit ist beides anzutreffen: Resignation und Verzweiflung bei denen, die erkennen, wie Unheil immer bedrohlicher am Horizont aufzieht und die Zukunft verfinstert; andererseits eine trügerische Hoffnung bei denen, die von Frieden und Wohlstand und einer neuen Weltordnung träumen. Mitten drin stehen die grossen Kirchen, oftmals mit ausgehöhltem Glauben durch die verschiedenen Strömungen, denen sie sich aufgetan haben, und ohne ein klares Bekenntnis. Sie sind ein Ausdruck der Unverbindlichkeit und "Beliebtheit" unserer Zeit. Allen, denen die Bibel als offenbartes Wort Gottes kostbar ist und die Jesus Christus als Erlöser lieben und verehren, muss das ein tiefer Schmerz sein; gerade deswegen, weil sie in dieser Welt voller Verwirrung und Ausweglosigkeit durch ihren Herrn Kraft, Mut und Hilfe in aller Not erwarten. Sie wissen, dass es der Auftrag der Kirche Jesu Christi ist, die Botschaft der Vergebung und der Versöhnung mit Gott weiterzugeben, die Botschaft der Befreiung von Sündenfesseln und von Angst, von Hilfe und Heilung, die Botschaft der Liebe Gottes, die allein zu echtem Frieden führt und zu ewigem Leben.

Wir sind freikirchlich

In der Bibel ist die Kirche keine mehr oder weniger mit dem Staat verbundene Institution. Kirche heisst einerseits die Gemeinschaft der Gläubigen weltweit, andererseits die einzelne lokale Gemeinde, in der Gläubige sich sammeln. In dieser biblischen, urchristlichen Bedeutung sind wir Kirche; Freikirche deshalb, weil Gläubige in freier Entscheidung und aus innerer Ueberzeugung zusammenstehen, geeint durch dasselbe Bekenntnis. Wegen der falschen Prägung des Wortes "Kirche" ist der Zusatz in unserer Zeit nötig. Wir sind aber Kirche, nicht Sekte, weil wir von keiner Sonderlehre neben der Bibel und keinem absoluten Führer neben Jesus abhängig sind, und weil wir aus Glauben miteinander unterwegs sind – ohne menschlichen Druck oder Gruppenzwang!

Was mich bewegt

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